Entdecke deine Berufung mit Hilfe der Exerzitien des hl. Ignatius von Loyola

Unter den Methoden, welche die Kirche uns zur Entscheidungsfindung in der Berufung anrät, nehmen die geistlichen Übungen (Exerzitien) nach der Methode des hl. Ignatius von Loyola einen hervorragenden Platz ein. Diese Exerzitien wurden das erste Mal durchlebt vom Heiligen selber, während er in Manresa in Spanien ein zurückgezogenes Leben führte. Auf seinen eigenen Erfahrungen und auf den Erleuchtungen, die er von Gott erhalten hatte, aufbauend, erarbeitete Ignatius eine Methode, um auch andere an diesen Erfahrungen teilhaben zu lassen. So schrieb er das wertvolle Büchlein der ‚geistlichen Übungen‘.

Der hl. Ignatius hat diese für den Zeitraum eines Monats vorgesehen, während die heute normalerweise übliche Form auf eine Länge von fünf Tage reduziert worden ist. Die Exerzitien sind eine Zeit des Rückzugs, der Stille, in welcher man vom hl. Ignatius festgelegte Themen betrachtet, die von einem Priester erklärt und vorgestellt werden.
Der Sinn der ignatianischen Exerzitien ist es, dem Exerzitanten bei der Neuordnung des eigenen Lebens gemäß des Willens Gottes zu helfen, ohne sich dabei von ungeordneten Neigungen (eine schädliche Anhänglichkeit an die Geschöpfe) bestimmen zu lassen. Man sieht, das sie eine sehr hilfreiche Methode für alle sind, besonders für diejenigen, die in einer wichtigen Sache, wie zum Beispiel die Standeswahl, eine gute Entscheidung zu treffen haben.

Wegen der großen Wichtigkeit der Exerzitien, versucht unser Institut, sie jeden Monat zu predigen, sowohl für Männer als auch für Frauen und wir empfehlen allen, wenn möglich einmal im Jahr an ihnen teilzunehmen.